platz für wagenplatz bis 17.12. gesucht – jetzt mitmachen!

wo kann platz sein für wagenleben in hamburg? stadt-checker_innen, hinterhof- und vorgarten_robber_innen, leerstands- und brachflächen-kenner_innen gesucht! gemeinsam wissen wir mehr.

unterstützt die suche nach einer geeigneten fläche für den sechsten wagenplatz in hamburg. am 17.12. soll im rahmen des aktionstages access all areas das ergebnis öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. dem argument, es gäbe keinen raum für einen weiteren wagenplatz öffentlich die grundlage entziehen!

inzwischen ist nicht nur die bambule, sondern auch der wagenplatz zomia auf der suche nach einer geeigneten flächen für wagenleben in hamburg. nach den räumungen der 2000er-jahre klafft immer noch eine große lücke. nun sind 9 jahren vergeblicher bemühungen um einen neuen platz nach der räumung von bambule vergangen, außerdem ein jahr wagenplatzpolitik mit dem kampf gegen vertreibung von zomia in wilhelmsburg. wagenplatzräumungen sind ein puzzleteil von gezielter vertreibungspolitik, das scheinbare fehlen von flächen ein weiteres symbol von stadtentwicklung mit der ausschließlichkeit ökonomischer verwertbarkeit. von einem “wir bleiben alle” ist die stadt hamburg weit entfernt. als einer der “verräumlichten konflikte” hat wagenleben in hamburg eine starke solidarität erfahren, worauf die stadt hamburg nun anbietet, einen sechsten wagenplatz in hamburg einzurichten. bis 15.januar 2012 soll ein solcher nicht nur gefunden, sondern auch ausgecheckt und quasi bezogen sein.

how to? hier

! gewinn: schlägt eine person die fläche vor, die später tatsächlich der wagenplatz werden wird, gibt es einen total krass mega attraktiven preis zugewinnen, der gerade noch ausgecheckt wird (sowas wie ein wagenplatz-wellness-reise-wochenende…) !

bisher eingegangene vorschläge inna karte (weiter unten einzelne beschreibungen)

karte bei google anzeigen

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***ACHTUNG*** alle vorschläge sind ungeprüfte einsendungen!***

wir veröffentlichen die vorschläge, die uns zugesendet wurden (es sei denn, es wird anders formuliert) zweck ist vor allem das sammeln von -ideen und informationen, die hier weiter kommentiert, für falsch erkannt oder ergänzt werden können. dies soll erstmal eine art ausgangpunkt schaffen von dem ein sechster wagenplatz überhaupt nachdenken, anfragen, in erwägung ziehen kann. so können möglichkeitsräume erstmal aufgemacht werden, die vorher vom informationsstand nicht zugänglich waren.

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gleisdreieck ohlsdorf

lage: ohlsdorf, gleisdreieck zwischen ohlsdorf, rübenkamp, sengelmannstraße
sonstiges: 1999 als ausweichplatz für wagneplatz parkplatz braun geplant… es widerholt sich…?

artikel aus der welt, 1999:
Proteste gegen Bauwagen-Siedlung
Mit der vor drei Wochen verabschiedeten Änderung des “Hamburger Wohnwagengesetzes” ist das Problem um die Bauwagenplätze der Hansestadt noch lange nicht gelöst. Nach der vierten Novellierung, die das Wohnen in Bauwagen jetzt befristet gestattet, ist nun ein Streit um die Auswirkungen entbrannt. Als erste Konsequenz sollen die Bewohner des Parkplatzes “Braun” am Volkspark auf ein bislang ungenutztes Gelände hinter dem Ohlsdorfer Bahnhof umziehen. Anwohner protestieren jetzt dagegen.
Die rund 30 Bewohner könnten mit ihren etwa 20 Bauwagen schon in kurzer Zeit umziehen, hofft der noch zuständige Altonaer Bezirksamtsleiter Uwe Hornauer. “Ich gehe davon aus, daß man die verbleibende Zeit in Tagen und nicht in Wochen zählen kann”, sagte er am Donnerstag. Damit blieben in Altona nur noch zwei Bauwagenplätze: ein kleiner am Hellgrundweg und die Gaußstraße, wo derzeit noch 82 Personen wohnen. Mit dem Baubeginn des geplanten Ökozentrums Ende des Jahres sollen Platz und Zahl der Bewohner dort halbiert sein.
Was Hornauer freut, stößt bei den Anwohnern der geplanten Ansiedlung auf dem Ohlsdorfer Gleisdreieck, zu erreichen über die Feuerbergstraße, auf Ablehnung. Das gesamte Umfeld sei stark belastet, meint die CDU-Nord und sieht wenig Akzeptanz bei den Anwohnern. Die sorgen sich nun um ihre Sicherheit. “Aufgrund der Probleme auf anderen Plätzen muß man damit rechnen, daß die Kriminalität ansteigt”, sagt eine Anwohnerin, die ungenannt bleiben möchte. Bauwagen-Standorte waren in der Vergangenheit unter anderem als Umschlagplatz für Drogen und Ausgangspunkt gewalttätiger Demonstrationen aufgefallen.
Es gebe schon eine Asylantenunterkunft, und der Ausländeranteil sei auch sehr hoch, meint Harald Heins, der seit 40 Jahren in Ohlsdorf wohnt. “Die Probleme konzentrieren sich hier”, sagt er und fürchtet gar das Entstehen einer Art “Slum”. Erst vor wenigen Tagen hatte es erneut Ärger gegeben, als 27 Punker, die von der Polizei von dem Gelände einer Immobiliengesellschaft vertrieben worden waren, auf den Platz am Volkspark zogen.
Vor allem aber die Informationspolitik im Bezirk erbost die örtliche CDU. Ein für den 28. Juni vorgesehener öffentlicher Ortstermin im Rahmen der Kerngebietsausschußsitzung zur Information der Bürger sei von SPD und GAL sowie vom Bezirksamtsleiter Mathias Frommann wieder abgesagt worden, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der CDU-Nord, Kai Voet van Vormizeele. “Das ist ein unglaublicher Vorgang”, meint er und glaubt, daß SPD und GAL sich im Falle einer Ablehnung des Standortes durch die Baubehörde vorher nicht unbeliebt machen und die Planungen deshalb geheimhalten wollten.
Das Bezirksamt hat den entsprechenden Antrag bei Bausenator Eugen Wagner (SPD) eingereicht. Dessen Behörde muß den Standort als Bauwagenplatz genehmigen. Erst wenn die Genehmigung erteilt und der Standort beschlossen ist, will das Bezirksamt die Anwohner informieren. “Sobald wir grünes Licht für eine Fläche haben, wird es zu einer umfassenden Beteiligung aller Interessierten, insbesondere der Anlieger, kommen”, teilte Frommann am Donnerstag mit. Eine Erörterung zum jetzigen Zeitpunkt mache überhaupt keinen Sinn. Und der 28. Juni scheint kein Thema mehr. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Nord-SPD kann sich zwar an die grundsätzliche Einigung über eine Information der Bevölkerung, nicht mehr aber an den Termin erinnern, so Peter Tschentscher.
Auch der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete und innenpolitische Sprecher Heino Vahldieck kritisiert das Verhalten der Verantwortlichen als “Armutszeugnis”. Man wolle die Bürger vor vollendete Tatsachen stellen. “Ich glaube nicht”, so Vahldieck, “daß sich die Geisteshaltung der Wagen-Bewohner dadurch ändern wird, daß sie umziehen.”

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alte gewürzmühle


lage: gaussstraße 71, bezirk altona
beschreibung: mehrere miteinander verbundene Gebäude, Gewerbe und Lagerflächen
eigentümer: (leerstandmelder :) “Lux & Konsorten hat in einer öffentlichen “Wem gehört das hier?”-Party herausgefunden: Das Gebäude ist im Winter 10/11 von der Altoba gemeinsam mit Behrend Wohnungsbau gekauft worden.
Siehe hier
Die beiden Eigentümer wollen hier Wohnungen bauen, die SPD hat Lux gegenüber erklärt, sie wolle das weiter als Gewerbegebiet ausgewiesen haben. Das interessiert aber die Eigentümer offensichtlich nicht, isf. wir das Areal wahrscheinlich noch ein wenig vor sich hin rotten”

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steinwerder / neben könig der löwen musical

Lage: Steinwerder neben dem Musicalzelt “König der Löwen”, HPA (Bezirk Mitte)
Beschreibung: Freifläche
Eigentümer: FH Hamburg, Hafen> HPA
Verplanung: der Versuch einer Verplanung für Beach CLubs (SPD dafür), is aber gescheitert…
Abendblatt, 2009: “Seltene Einigkeit von SPD und CDU im Bezirk Mitte zum Thema Beach-Clubs: Beide verlangen, dass der Senat sich für den Standort auf Steinwerder neben dem Musicalzelt (“König der Löwen”) einsetzt. Die CDU fordert die Strandklubs “noch in dieser Saison”.
Die SPD will erreichen, dass der Senat sich “deutlicher” mit der Hafenverwaltung HPA für den Platz am Südufer der Elbe starkmacht. Sie fordert, dass ein Gefahrgutlager dort den Strandklubs weichen soll. Hintergrund: Nachdem drei Beach-Clubs in Altona aufgeben mussten und sich trotz langer Suche bisher kein neuer Standort fand, wurde schnell Steinwerder zum Favoriten. Knackpunkt der dortigen Freifläche ist das Gefahrgutlager. Auf eine Kleine Anfrage von vier SPD-Bürgerschaftsabgeordneten antwortete der Senat jetzt mit fünf Sätzen. Er verweist darauf, dass eine Umsiedlung der Firmen, die das Gefahrgutlager betreiben, “dringend erforderlich” sei und dass die Behörden “Standorte (für die Beachclubs) suchen”. Entsprechende Ergebnisse lägen noch nicht vor. Andy Grote (SPD, 40): “Ich vermisse in der Antwort die konstruktive Umsetzung. Stattdessen ist der Senat hier nur defensiv und problemorientiert.”

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ex-texaco

lage: alte schleuse 23, wilhelmsburg, hpa (bezirk hamburg mitte)
bechreibung: ehemaliges texaco-gelände mit bürogebäude, trainingsgelände einer hundestaffel, zeltplatz für dockville festival, riesen gelände
eigentümer: fh hamburg
verplanung: ?? igs-parkplätze??
sonstiges: eines der dioxon-verseuchtesten gebiete in hamburg. die frage ist: komplett? wo genau? wie stark? was würde das für einen wagenplatz bedeuten?
riesig, wäre platz für wagenplatz in einer kleinen ecke des geländes…

***info von zomia: die bsu hat zomia im oktober folgendes mitgeteilt: “Die gesamte Fläche ist mit Altlasten belastet. Der südliche Teil ist an die BSU ver-mietet worde,n um eine grüne Wegeachse vom zentralen „igs-Park“ zum Ufer des Elbarms Reiher-stiegs und dort eine größere Veranstaltungs- und Grünfläche für Großveranstaltungen zu bauen (z.B. Dockville-Festival) zu bauen. Die Flächenaufbereitung ist im Gang, die eigentlichen Bauarbeiten be-ginnen noch in diesem Jahr, um rechtzeitig zum igs-Beginn im Frühjahr 2013 fertig zu sein. Ein Teil der Flächen soll als Biotop erhalten werden und wird deswegen nicht kampfmittelgeräumt.” >>> was das altlasten für wohnen bedeuten ist unklar.

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hundertwasser café


Lage: behringstraße 42, bezirk altona
beschreibung: hundertwsserhaus mit hinterhof
eigentümer: bonner wohnbau gmbh, die laut bürgerbegehren erhaltungsunwillig scheint.
verplanung: das café wurde 2009 geschlossen sollte abgerissen werden. inzwischen versucht ein bürgerbegehren einen bürgerentscheid zu erwirken (bis 16.12.), die erhaltung des gebäudes zu erreichen, damit dieses von der stadt hamburg erhalten und unter denkmalschutz gestellt wird. bürgerbegehren im netz

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vorwerkstraße

  • Lage: Vorwerkstraße, Bezirk Mitte?
  • Eigentümer_ in: FH Hamburg
  • Nutzung: seit Jahren brachliegende Gärten, jetzt für Wohnhäuser verplant..
  • Sonstiges: hatte schon mal eine ähnliche Nutzung….

 

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electrolux

Lage: Holstenstraße / Ecke Max-Braueralle, Bezirk Altona
Beschreibung: ganzes Areal an der Holstenstraße/Ecke Max-Brauerallee in gelbem Klinker, helle Räume, starker Vandalismus durch Vernachlässigung vor allem in den letzten 1,5 Jahren mit großem Innenhof!
Eigentümer: Verkauft an: SAGA
Verplanung: Abriss + Wohungsbau. Baubeginn unklar. Liegt auf einem geplanten Knotenpunkt der Moorburgtrasse, was das nu heißt, wenn die nich mehr gebaut wird? > Vermutungen her!

Sonstiges: Die Fläche beim Leerstandsmelder
, Symolbesetzung von Lux und Konsorten, wäre doch supi für eine Zwischennutzung.

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ak eilbek / ostfläche am bahndamm

Lage: Auf dem Gelände ehem. des AK Eilbek, östlich des jeztzigen Klinikgeländes
Beschreibung: Leere Fläche mit drei mehr oder weniger fertigen alten Häusern drauf, direkt am Bahndamm (die Bäume, die bei google-maps noch zu sehen sind, sind größtenteils wech..)
Eigentum:  steht  zum Verkauf.., nach Informationen aus dem Leerstandsmelder, “gehörts” der HVF und wird von der Finanzbehörde verwaltet (Gebotsende für Verkauf 17.12. ….). Geplant sind, welch Überraschung: “Büro- und Dienstleistungsgebäude” (pdf mit 79 Seiten Verkaufsinfomrationen)

Sonstiges aus dem Verkaufs-pdf:
“Außerdem sind Neubauten mit zentraler Warmwasserversorgung durch thermische Solaranlagen zu versorgen.” > Wagenplatz ick hör dir trapsen..
“Die Fläche ist mit drei Gebäuden, die sogenannten Häuser 15, 23 und 54, bebaut. Diese Gebäude gehörten zum alten Krankenhausareal und stellen eine Reminiszenz an das frühere AK Eilbek dar. Ihre Bausubstanz ist altersgemäß. Die Gebäude sind nicht denkmalgeschützt und können für eine Neubebauung abgerissen werden.”

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meenckwiese

Lage: Brachfläche Meenkwiese / Salomon-Heine-Weg (U Lattenkamp), Bezirk Nord
Beschreibung: tiefer liegende unbebaute Fläche, momentan ziemlich nass, 0,5 ha
Sonstiges: War wohl mal (wenn ich recht erinnere) als Ersatzfläche für Wagenleute
Parkplatz Braun im Gespräch bevor die aufs Wendebecken zogen – ca. 1998. Fläche steht immer noch leer (seit min. 1998), ich weiß aber nicht ob
städtisch oder nicht.

**** Zomia hat im Oktober von der BSU selber zu dieser Fläche folgende Info bekommen: “Planungsrechtlich Reines Wohnen (Eppendorf 18). Privater Eigentümer: Bauantrag ist angekündigt, die Fläche ist für Wohnungsbau prädestiniert. Nicht geeignet.”****

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krausestraße 90, wandsbek

Lage: Krausestraße 90, Bezirk Wandsbek
Beschreibung: unbebaute Fläche direkt an der S-Bahn-Strecke gegenüber AK Eilbek umzäunt, am Tor steht “Rogatz & Koch”
Eigentümer: Ja, dann vielleicht Rogatz & Koch…

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